Erneuerbare Energien deckten erstmals Großteil des Stromverbrauchs

Öffentliche Stromerzeugung 2023 zu 59,7 Prozent aus EE

Die öffentliche Nettostromerzeugung hat 2023 einen Rekordanteil Erneuerbarer Energien von 59,7 Prozent erreicht. Der Anteil an der Last lag bei 57,1 Prozent. Das geht aus einer Auswertung hervor, die das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE am vorgelegt hat. Bei Wind- und Solarstrom wurden 2023 neue Bestwerte erzielt. Die Erzeugung aus Braunkohle (-27 Prozent) und Steinkohle (-35 Prozent) ging dagegen stark zurück. Beim Ausbau der Erzeugungskapazitäten stach die Photovoltaik hervor: Mit ca. 14 Gigawatt war der Zubau erstmals zweistellig und übertraf das gesetzliche Klimaschutzziel der Bundesregierung deutlich. Quelle der Daten ist die Plattform energy-charts.info des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE. weiterlesen…

2023 mehr als eine Million neue Photovoltaik-Anlagen

Good News: Neu installierte PV-Leistung legte gegenüber 2023 um 85 Prozent zu

Nach Angaben des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW) wurden im vergangenen Jahr in Deutschland mehr als eine Million neue Solaranlagen zur Strom- oder Wärmeerzeugung installiert, mehr als jemals zuvor. Die Solarwirtschaft rechnet für 2024 mit anhaltend hoher Nachfrage. Denn mehr als 1,5 Mio. private Wohnungsbesitzer planen in den kommenden 12 Monaten die Installation einer Solaranlage. Und auch immer mehr Mieterinnen und Mieter wollen Solarsysteme installieren. weiterlesen…

Bundesregierung in stürmischen Gewässern

Jahresbilanz von energiezukunft

Nicht immer blieb die Ampel auf Kurs, aber der Ausbau Erneuerbarer Energien sowie weitere Gesetze und Förderungen wiesen 2023 in die richtige Richtung. Dann kam das Urteil zum Haushalt und die Karten wurden neu gemischt – schreibt die Redaktion von energiezukunft.eu am 21. und 22.12.2023 in ihrem Jahresrückblick. weiterlesen…

Hybrid-Heizsysteme können Rechnungen senken und CO2-Fußabdruck verringern

Teil-Ausstieg aus Gas und Öl auf lange Sicht immer noch unerlässlich

Um klimafreundlich zu heizen, muss man den Gaskessel ersetzen. Berater der britischen Regierung empfehlen den Umstieg auf mit Strom betriebene Geräte. Wenn jedoch eine vollständige Umstellung auf Elektroheizungen zu teuer ist, kann auch ein Teil-Umstieg auf eine „Hybridheizung“ die Energierechnungen und Haushaltsemissionen relativ schnell senken – obwohl der Teil-Ausstieg aus Gas und Öl auf lange Sicht immer noch unerlässlich sei, um die Klimakatastrophe abzuwenden, schreibt die Leiterin der Fakultät für Maschinenbau und Konstruktionstechnik an der Universität Portsmouth, Jovana Radulovic, am 04.12.2023 im Portal The Conversation. weiterlesen…

Neues Windenergie-Rekordjahr

Mehr als 50 Gigawatt dank Tief Zoltan

Ein Rekordmoment weit oberhalb früherer Einspeisespitzen machte 2023 zum nun besten Windkraftjahr. Ausgerechnet der Sommer trug auch dazu bei, schreibt Tilman Weber am 27.12.2023 in erneuerbareenergien.de. Mit 135 Terawattstunden (TWh) und mehr wird die öffentliche Nettostromversorgung des zu Ende gehenden Jahres das bisherige deutsche Rekordwindstromjahr 2020 um mindestens fünf bis vielleicht sogar zehn TWh übertreffen. Das sei bereits am Abend des zweiten Weihnachtsfeiertags klar gewesen – zu verdanken sei diese frühe Gewissheit dem Sturmtief Zoltan. weiterlesen…

Ersatz profitabler Kohlekraftwerke durch 100% Erneuerbare Energien

Neue Untersuchung von Zero Emission Think Tank und Goodfuture

Der Bau und Betrieb von Wind-Solar-Batterie-Parks ist billiger als der Weiterbetrieb von wirtschaftlich abgeschriebenen Kohlekraftwerken, und zwar bei rund 90% der Kohlekraftwerke weltweit. Ein entscheidender Vorteil: die Betriebskosten für erneuerbare Energien sind günstiger als der Betrieb bestehender Kohlekraftwerke. Dadurch werden zusätzliche Gewinne erzielt. So lautet das Ergebnis einer neuen Untersuchung von Zero Emission Think Tank und Goodfuture, Berlin, vom Die neue Erkenntnis hat weitreichende Folgen für die Kohlewirtschaft, die mit diesen neuen ökonomischen Umständen konfrontiert ist. weiterlesen…

Klimaaußenpolitikstrategie der Regierung

„Emissionen senken, global handeln, Chancen ergreifen“

Eben hat die Bundesregierung die erste Klimaaußenpolitikstrategie Deutschlands verabschiedet. Diese bündelt die klimapolitischen Ziele und Maßnahmen der verschiedenen Ressorts, definiert Prioritäten und schafft einen Fahrplan für kohärentes Regierungshandeln in der Klimaaußenpolitik. In einer gemeinsamen Medienmitteilung von Auswärtigem Amt, Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz wird die Veröffentlichung der Klimaaußenpolitik-Strategie – „die umfassendste Strategie dieser Art weltweit“ – kommentiert. (Foto: Klimafolgen – Hochwasser am Rhein 05.02.2021, Wiesbaden – © Franziska Vogt für Agentur Zukunft) weiterlesen…

COP28: Wirkung hängt von der tatsächlichen Umsetzung ab

Wuppertal Institut veröffentlicht Analysebericht zur UN-Klimakonferenz

Mit einem Tag Verspätung ging am 13.12.2023 die 28. UN-Klimakonferenz (Conference of the Parties, COP28) der Klimarahmenkonvention (United Nations Framework on Climate Change, UNFCCC) zu Ende. Nach intensiven Auseinandersetzungen verabschiedete die Konferenz eine Entscheidung, die den Anfang vom Ende der fossilen Brennstoffe einläuten soll. Zu Beginn der Konferenz wurde ein neuer Fonds zur Unterstützung der Entwicklungsländer bei der Bewältigung von Verlusten und Schäden infolge des Klimawandels eingerichtet. Die Wirkung wird jedoch von der tatsächlichen Umsetzung dieser Beschlüsse abhängen, wie die Forschenden des Wuppertal Instituts in ihrer Einschätzung vom 18.12.2023 betonen. weiterlesen…

Wasserstoff durch Sonnenlicht

Innovative Farbstoffmoleküle

Damit Wasserstoff mithilfe von Sonnenlicht nachhaltig produziert werden kann, braucht es nicht nur ein effizientes Katalysatorsystem – letztendlich muss dieses auch günstig, gut verfügbar und ressourcenschonend sein. Forschende um die Chemikerin Prof. Dr. Kalina Peneva vom Institut für Organische Chemie und Makromolekulare Chemie der Friedrich-Schiller-Universität Jena entwickelten nun ein nachhaltiges Katalysatorsystem, das Wasserstoff durch Lichtenergie erzeugt, meldet die Uni Jena am In ihrer Forschungsarbeit entwickelte die Gruppe Farbstoffe, die ohne Metalle auskommen, einfach herzustellen sind und die absorbierte Lichtenergie auf einen Katalysator übertragen, der damit Wasserstoff produziert. weiterlesen…

BMWK würdigt COP28-Ergebnisse

Fühf Pluspunkte der Dubai-Konferenz

Erstmals hat sich im Rahmen der Weltklimakonferenz COP28 eine feste Allianz aus mehr 130 Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländern ambitionierte Ziele für eine globale Energiewende gesetzt hat: die „Global Goals“. Gemeinsam sollen die globalen erneuerbaren Stromkapazitäten bis 2030 verdreifacht und die jährliche Energieeffizienzsteigerung verdoppelt werden. Das entspricht der notwendigen massiven Beschleunigung der Energiewende weltweit für die Einhaltung der 1,5-Grad-Grenze und ebnet den Ausstieg aus fossilen Energien. Mehrere Ergebnisse von COP28 hebt das BMWK hervor… weiterlesen…