Dänemark plant künstliche Energieinsel

Regierung unternimmt erste Schritte

Dänemark will seine klimaschädlichen Emissionen bis 2030 um 70 Prozent reduzieren. Daher hat die dänische Regierung laut einer Medienmitteilung des Kopenhagener Energieministeriums am 10.12.2019 für 8,7 Mio. Euro Untersuchungen begonnen, um Standorte für eine oder mehrere Energieinseln mit mindestens 10 GW Offshore-Wind zu finden. Dies entspricht 10 großen Offshore-Windparks, die den Strombedarf von mehr als 10 Mio. europäischer Haushalte decken könnten. Der Gesamtinvestitionsbedarf liegt zwischen 27 und 40 Mrd. Euro. weiterlesen…

Nordsee-„Windernte“ im 1. Halbjahr 2019 um 16 % über 2018

TenneT übertrug 9,51 TWh Windenergie ans Festland

Laut Übertragungsnetzbetreiber TenneT liegt die Übertragung von 9,51 Terawattstunden von See an Land stabil bei starken 15 Prozent an der Gesamt-Windstromerzeugung in Deutschland. TenneT plädiert glrichzeitig für stärkeren Ausbau der Offshore-Windenergie in Europa zur Erreichung der europäischen Klimaziele. weiterlesen…

Schwimmfundament für Offshore-Windenergieanlagen zertifiziert

TÜV SÜD übergibt Zertifikat an ESTEYCO

Durch den Einsatz von Schwimmfundamenten lassen sich Offshore-Windenergieanlagen (WEA) auch in tiefen Gewässern realisieren. Der TÜV SÜD hat die innovative Tragstruktur eines Industriekonsortiums unter Leitung von ESTEYCO zertifiziert. Das Zertifikat wurde einer Medienmitteilung zufolge auf der WindEurope 2019 in Bilbao übergeben. weiterlesen…

Zahl der Woche: Fast 50 Terawattstunden…

… Strom lieferten Windkrafträder und PV-Anlagen im ersten Quartal 2019

Die Windkrafträder an Land und auf See sowie die Photovoltaikanlagen haben von Januar bis März 2019 zusammen 49,4 Milliarden Kilowattstunden (fast 50 TWh brutto) Strom erzeugt. Das ist ein Plus von fast 25 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2018 (39,6 Mrd. kWh) und ein absoluter Rekordwert für die Jahreszeit. Das zeigt eine Berechnung des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Der Zuwachs sei größtenteils durch ungewöhnliche Witterungsbedingungen zustande gekommen – es habe für die Jahreszeit viel Sonne und starken Wind gegeben, heißt es in der gemeinsamen Pressemeldung vom 11.04.2019. weiterlesen…

BMWi stellt „MARITIME.value“ vor

Umweltfreundliche und wirtschaftliche Nutzung von Ressourcen im Meer

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie stellte im Rahmen des maritimen Forschungsprogramms einen neuen Förderschwerpunkt „MARITIME.value“ zur Entwicklung von umweltschonenden Technologien bei der Nutzung maritimer Ressourcen vor. Die Ressourcen aus dem Meer würden immer wichtiger. Dabei gehe es neben den klassischen Bereichen Öl und Gas insbesondere um erneuerbare Energieträger wie Offshore Wind und um mineralische Ressourcen im Meer. MARITIME.value ist einer von vier neuen Förderschwerpunkten des maritimen Forschungsprogramms. weiterlesen…

Windgeneratoren der Zukunft

20-MW-Windräder?

Windgenerator in Brandenburg Foto © Gerhard Hofmann für Solarify„Mehr als 200 Meter Durchmesser haben die leistungsstärksten Windturbinen heute „, und sie hätten inzwischen stolze 12 Megawatt – vor allem offshore – „noch längere Rotorblätter werden schlicht zu teuer“, schreibt Monika Rößiger am 08.01.2019 in Spektrum der Wissenschaft. In ihrem Artikel beschreibt sie, wie Forscher daran arbeiten, mit völlig neuen Rotorkonzepten diese Begrenzung zu überwinden und bereits die Größenordnung von 20 MW anpeilen. weiterlesen…

Fast 15 Mrd. kWh im Dezember aus Windkraft

BDEW mit Zahl der Woche – Speicher fehlen

Die Windkrafträder an Land und auf See haben laut einer Medienmitteilung des BDEW im Dezember 14,83 Mrd. kWh Strom erzeugt – genug, um den Stromverbrauch von Berlin oder Schleswig-Holstein für ein ganzes Jahr zu decken – will heißen, damit könnten alle Verbraucher des jeweiligen Bundeslandes – von den Haushalten über Gewerbe, Handel und Dienstleistungen bis hin zur Industrie und dem Schienenverkehr – mit Strom versorgt werden. weiterlesen…

Windparks essen Energie auf

Wie beeinflussen Offshore-Windparks einander und das lokale Klima?

Wissenschaftler von fünf verschiedenen Instituten und Firmen in Deutschland untersuchen in den nächsten drei Jahren gemeinsam im Rahmen des Forschungs-Projekts „WIPAFF (Windpark-Fernfeld)“, mit Förderung vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, wie Windparks einander beeinflussen. Das vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) koordinierte Verbundprojekt unterstützt mit Messungen und Modellen den effizienten und umweltverträglichen Ausbau von Anlagen in der deutschen Nordsee. weiterlesen…

Offshore-Sieger Spekulanten?

Bundesnetzagentur erteilt Zuschläge in erster Ausschreibungsrunde: BEE-Präsident Albers kritisiert

Die Bundesnetzagentur hat am 13.04.2017 die Zuschläge in der ersten Ausschreibung für die Netzanbindung und Vergütung für bestehende Offshore-Windparkprojekte erteilt. „Mit 0,44 ct/kWh liegt der durchschnittliche gewichtete Zuschlagswert weit unterhalb der Erwartungen. Das Ausschreibungsverfahren hat demnach mittel- und langfristige Kostensenkungspotenziale freigesetzt, die zu einer in diesem Umfang nicht erwarteten Senkung der Förderung führen werden“, erläuterte Bundesnetzagentur-Präsident Jochen Homann das Ausschreibungsergebnis. Starke Zweifel an der Seriosität der Ergebnisse äußerte BWE-Präsident Hermann Albers. weiterlesen…

Offshore im Aufwind

EurActiv: „Zeichen einer neuen Reife“
Lesehinweis auf Artikel von Dominique Pialot in La Tribune

Die Erneuerbaren Energien wurden 2016 in China und Japan langsamer ausgebaut, das führte weltweit zu geringeren Investitionen – mit Ausnahme von Offshore-Windparks. Dominique Pialot nennt das in La Tribune (Nachdruck auf Deutsch im Portal des Kooperationspartners EurActiv) „das Zeichen einer neuen Reife“. weiterlesen…